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In America |
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11.12.2003 |
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| Genre: | Drama |
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| Regie: | Jim Sheridan | |||||||||||
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| Inhalt: |
Amerika, das gelobte Land: Auch Johnny (Paddy Considine) will mit seiner Familie die große Reise wagen. Aus Irland sind sie weggegangen und da sie optimistisch in die Zukunft schauen, fiel es ihnen nicht schwer, die Heimat zu verlassen. Es war vor allem auch ein Zurücklassen der Sorgen. Sarah (Samantha Morton) ist noch traumatisiert, genau wie ihre zwei Töchter Ariel (Emma Bolger) und Christy (Sarah Bolger), denn der kleine Sohn der Familie starb in Irland unter tragischen Umständen.
In Hell’s Kitchen finden sie eine Wohnung, die bislang als Taubenschlag diente, doch für sie ist es das Paradies. Nach einiger Renovierung sieht es auch ganz wohnlich aus und mit den „Junkies und Transvestiten“ mit denen sie sich das Haus teilen haben sie sich abgefunden. Unter den Mitbewohnern ist auch der verschlossene Künstler Mateo (Djimon Hounsou). Er ist schwer krank und alle nennen ihn nur den „schreienden Mann“. Doch Ariel und Sarah sind offen und unvoreingenommen genug, mit Mateo eine Freundschaft aufzubauen. Während Johnny sich um ein Engagement als Schauspieler bemüht, wird Sarah erneut schwanger. Was als positives Zeichen für die Zukunft gedeutet werden könnte, bringt die Ehe in eine tiefe Krise. |
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| Kritik: |
Der Ire Jim Sheridan („Mein linker Fuß“, „Im Namen des Vaters“) hat mit „In America“ einen melancholischen Film mit ganz besonderem Hoffnungsschimmer abgeliefert. Dabei hat die Geschichte starke autobiografische Züge. Auch Jim Sheridan wanderte Anfang der 80er in die USA aus. In dieser Zeit der Aufbruchstimmung spielt der Film daher auch. Aus der unschuldig naiven Sicht der älteren Tochter Christy ist der Film wunderbar im Tagebuchstil erzählt. Wenn Christy mit ihrem toten Bruder spricht und ihn um Hilfe bittet, kann sie die Geschicke der Familie lenken. Das ist es, was den Film „In America“ zu etwas Besonderem macht. Der kleine aufblitzende Funke aus Magie und Übersinnlichem, der nie ins Aberwitzige abgleitet, lässt die Hoffnung immer überleben. Der geheimnisvolle, weil so verschlossene Mateo steht trotz seiner Krankheit für diese Hoffnung.
Jim Sheridan holt das Beste aus seinen Schauspielern. Als Regisseur mit Theatererfahrung hält er nichts von schnellen Schnitten oder großen Effekten. Der Zuschauer kann sich so wunderbar von der Stimmung des Films tragen und verzaubern lassen. Amerika-Fans werden in diesem Film erkennen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Pessimisten werden erkennen, dass es immer noch Hoffnung geben kann, egal wie schlimm der Moment erscheint. „In America“ – ein wunderbares Kinomärchen für Träumer und Realisten. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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