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16.02.2007: |
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| Genre: | Gaunerkomödie |
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| Regie: | Christian Vincent | |||||||||||
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| Inhalt: | Franssou (Isabelle Carré) staunt nicht schlecht, als sie per Post von einer Erbschaft über 50.000 Euro erfährt. Doch noch mehr Fassungslosigkeit steht in ihrem Gesicht, als ihre Freunde ihr vorrechnen, wie wenig man mit diesem Geld eigentlich machen kann und dass es mit Franssous Traum vom Ausbruch aus dem tristen Alltag nichts werden könne. ![]() Franssou (Isabelle Carré) genießt die Aussicht vom Balkon des Hotels Carlton in Cannes. Franssou findet schnell heraus, dass Stéphane in Wirklichkeit ein Trickbetrüger ist, der sich ohne Geld in den Luxusabsteigen der Cote Azur durchschlägt und dem außerdem genau jener Hauch von Abenteuer umgibt, von dem sie immer geträumt hat. Als Stéphane, der wegen Spielschulden arg unter Druck steht, ihr sein Leid klagt, springt sie bereitwillig ein. Einzige Bedingung: Solange bis das Geld mit 100% Zinsen zurückgezahlt ist, kann Franssou in Stéphanes Nähe bleiben. Stéphane, der von der Vorstellung zunächst gar nicht begeistert ist, erkennt nun nach und nach, welche Talente in Franssou stecken. Gemeinsam versuchen sie den Rennfahrer René (Francois Cluzet) vom Kauf einer Villa zu überzeugen. | |||||||||||
![]() Stéphane (Jose Garcia) hat sich 30.000 Euro von Franssou (Isabelle Carré) geliehen. | ||||||||||||
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Kritik: |
Mit viel Liebe zum Detail wurde diese Gaunerkomödie von Christian Vincent an Originalschauplätzen in Cannes inszeniert. Mit Franssou gelangt ein in jeglicher Hinsicht unerfahrener und gleichzeitig abenteuerlustiger Charakter mitten in eine eingespielte Szenerie aus Geldverschwendung und Trickbetrug. Dem Zuschauer ist klar, dass Franssou eine außergewöhnlich gute Position hat: Sie ist quasi mit Spielgeld ausgestattet, eine Rückkehr in die geordneten Pariser Verhältnisse erscheint (im Notfall) jederzeit möglich. Also wartet man gespannt, wie weit sie in ihrem Spiel gehen wird. ![]() Franssou (Isabelle Carré) trifft René (Francois Cluzet) auf der Rennbahn. Hinzu kommt, dass viele Szenen mit Francois Cluzet nur mäßig unterhaltsam sind. Der Rennfahrer wirkt widersprüchlich und rutscht mehr als einmal ins Alberne ab. Ganz im Gegensatz dazu liefert Isabelle Carré eine sehr gute Leistung ab. Sie schafft es, die Entwicklung ihres Charakters in allen Facetten auszugestalten. „Manche mögen’s reich – Wer kann, der Cannes...“ bleibt auf der Ebene eher leichterer Unterhaltung, ist aber für einen unbeschwerten DVD-Abend (vielleicht sogar mit ein wenig Urlaubsstimmung) allemal geeignet. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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![]() Franssou (Isabelle Carré) |
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| Hintergrund: | "Manche mögen's reich" lief in Frankreich, Belgien, Italien, der Türkei und Teilen von Russland und der Schweiz im Kino. In Deutschland wurde der Film 2006 auf der Berlinale in der Reihe Panorama gezeigt. Die DVD bietet als Extras zwei deutsche und einen französischen Trailer mit deutschen Untertiteln. Hinzu kommt ein Drehtagebuch, das eine gute Auswahl aus dem Alltag der Filmproduktion bietet und mit geschickt in einander geschnittenen Interviews, Originalszenen und Beobachtungen aus der zweiten Reihe punktet. Leider sind die deutschen Untertitel deutlich unter dem Bild, so dass für dieses Extra manuell das Bildformat angepasst werden muss. Den Hauptfilm gibt es in deutscher (DTS und Dolby Digital 5.1) oder französischer (Dolby Digital 5.1). Zusätzlich einschaltbare Untertitel sind immer deutsch. | |||||||||||
| Originaltitel: | Quatre étoiles | |||||||||||
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