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18.06.2009: |
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| Genre: | Politthriller |
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| Regie: | Kevin Macdonald | |||||||||||
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| Inhalt: | Es scheint ein Fall wie jeder andere zu sein: Als der Reporter Cal McAffrey (Russell Crowe) ist ein Schwerverletzter bereits auf dem Weg ins Krankenhaus während die Leiche des zweiten Opfers noch am Tatort ist. Nachdem er all seinen Charme spielen lässt, erfährt Cal schnell alle Details vom diensthabenden Detective, die er für seinen Artikel in der „Washington Globe“ braucht. | |||||||||||
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Kritik: |
Als Krimifan ist man in der Regel ein guter Zuhörer – zumindest dann, wenn man Aufklärungsarbeit im Stile von Columbo mag. Doch bei "State of Play“ muss man schon wirklich sehr gut aufpassen, um den Wendungen, die Matthew Michael Carnahan und Tony Gilroy in ihrem Drehbuch untergebracht haben, nicht nur folgen, sondern diese sogar anhand der vorhergehenden Dialoge erahnen zu können. Wie im Genre üblich, sind es mal wieder Kleinigkeiten, die dem alten Reporterhasen Cal die entscheidenden Hinweise geben. ![]() Zur allgemeinen Überraschung erscheint der Abgeordnete Collins (Ben Affleck) zusammen mit seiner Frau Anne (Robin Wright Penn) zu einer Stellungnahme in der Redaktion des Washington Globe. Aber ich möchte noch mal auf den Anfang zurückkommen: Wenn man den Film im Nachhinein analysiert, sollte man sich tatsächlich noch einmal vor Augen führen, was die Kernmomente einer jeden "Columbo"-Folge sind. All diese Elemente finden sich nicht nur in diesem Film wieder, sondern auffälligerweise sind genau diese Szenen fast immer ohne musikalische Untermalung, so dass es eigentlich nichts gibt, dass den Zuschauer ablenken könnte. Dass das Ganze fürs Kino mit ein paar Finten gespickt und der einen oder anderen Szene aus dem Baukasten für spannende Thriller versetzt wurde, tut der Spannung gut, macht aber den Film in Summe nicht besser. Hier wären vielleicht ein paar eigene Ideen gut gewesen, anstatt beispielsweise einer rein zur Spannungserzeugung eingefügten Parkhausszene. Betrachtet man das Ganze im Nachgang, muss man sich zu Recht fragen, ob die Dramatik, die über der Affäre eines einfachen Abgeordneten schwebt, tatsächlich auch nur annähernd einen Hauch von Realismus vermuten lassen kann. Hier wurde konstruiert und konspiriert was das Zeug hält – und das alles für eine gute Story (bzw. Film). Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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| Originaltitel: | State of Play | |||||||||||
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