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03.09.2009: |
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| Genre: | Dramödie / Mediensatire |
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| Regie: | Andreas Dresen | |||||||||||
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![]() Otto Kullberg (Henry Hübchen, rechts) hat Stress mit dem Produktionsleiter Herbert (Peter Kurth), weil er getrunken hat. |
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| Inhalt: | Otto Kullberg (Henry Hübchen) ist seit 3 Jahrzehnten als Schauspieler erfolgreich und das Publikum verzeiht ihm seine Alkoholexzesse, aber sein letztes Filmprojekt musste er aus ‚gesundheitlichen Problemen’ abbrechen. Nun bekommt Otto unter der Regie von Sylvester Groth (Martin Telleck) eine letzte Chance, denn er soll in dem Film „Tango für drei“ über eine 20er-Jahre-Dreiecksbeziehung den älteren Verführer spielen.
![]() Regisseur Sylvester (Martin Telleck, Mitte) stellt Otto die Zweitbesetzung Arno (Markus Hering, links) vor. Zu Sylvesters Missfallen schlägt der Produzent vor, eine Zweitbesetzung für Ottos Rolle zu finden und alle Einstellungen doppelt zu drehen. Schnell wird man in dem freien Theaterschauspieler Arno Runge (Markus Hering) fündig und engagiert ihn. Das bedeutet aber nicht nur Mehrarbeit für Sylvester, sondern auch für die weibliche Hauptdarstellerin Bettina Moll (Corinna Harfouch). Natürlich hat auch Otto lautstark etwas gegen Arno einzuwenden, denn er fühlt sich durch den jüngeren Schauspieler ausgebootet. Andererseits zeigt Arnos Gegenwart die gewünschte Wirkung und Otto strengt sich mächtig an, mit Arno mitzuhalten. Außerdem kommen sich die Menschen in dem kleinen Wohnwagenpark des Filmteams freiwillig und unfreiwillig näher. | |||||||||||
![]() Wer geht mit wem ins Bett: Heike (Valery Tscheplanowa, links), Arno und Bettina (Corinna Harfouch)? | ||||||||||||
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Kritik: |
Andreas Dresen, Regisseur von „Whisky mit Wodka“, ist ein erfahrener Mann, der für seine Filme „Nachtgestalten“, „Wolke 9“ und insbesondere „Halbe Treppe“ viele Auszeichnungen erhielt. Ähnlich verhält es sich mit Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase, der sei weit über 5 Jahrzehnten freischaffend tätig ist und nicht nur „Sommer vorm Balkon“, sondern auch „Die Stille nach dem Schuss“ und erfolgreiche Berlin-Filme wie „Berlin – Ecke Schönhauser“ von 1957 schrieb.
![]() Heike und Otto tanzen Tango vor der Kamera. „Whisky mit Wodka“, der frei auf einer wahren Begebenheit um den Kurt-Maetzig-Zweiteiler „Schlösser und Katen“ und den trunksüchtigen Darsteller Raimund Schelcher beruht, bietet dem Zuschauer durch den Film-im-Film und den Blick auf die Geschehnisse hinter die Kamera, die ziemlich authentisch wirken, nicht nur humorige Momente, sondern auch anschauliche Einsichten in die Filmproduktion. Dabei verschwimmen Filmdreh und Wirklichkeit miteinander, was das Zwischenmenschliche verkompliziert. Leider werden diese Verstrickungen nie wirklich aufgelöst. Dadurch wirkt „Whisky mit Wodka“ eher wirr und aussagelos. Auch hätte dem Film noch ein wenig mehr Biss und Schmiss gut getan. So ist „Whisky mit Wodka“ mit seinem melancholischen Ton zwar ein unterhaltsamer Film, doch wirkt er nicht völlig rund und schafft er es auch nicht zu beeindrucken. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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![]() Arno geht mit dem Regisseur Vorschläge für eine Szene durch. |
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| Hintergrund: |
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| Originaltitel: | Whisky mit Wodka | |||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: Texte: |
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