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01.07.2010: |
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| Genre: | Dramödie |
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| Regie: | Rebecca Miller | |||||||||||
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![]() Pippa Lee (Robin Wright Penn) ist Herb Lee (Alan Arkin) eine perfekte Frau. |
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| Inhalt: | Die anmutige und immer freundliche Pippa Lee (Robin Wright Penn) zieht mit ihrem 30 Jahre älteren Mann, dem Verleger Herb Lee (Alan Arkin), nach Connecticut in eine vornehme Gegend. Das Haus ist großzügig und Pippas regelmäßige Dinnerpartys perfekt. Ihr Sohn Ben (Ryan McDonald) ist angehender Jurist, ihre Tochter Grace (Zoe Kazan) verwegene Fotografin in Krisengebieten. Alles sieht also danach aus, als führte Pippa das perfekte Leben.
![]() Pippa macht Bekanntschaft mit Chris (Keanu Reeves). Pippas makellose Erscheinung beginnt allmählich zu bröckeln, als sie aus ihrer Kindheit erzählt: Ihre Mutter Suky (Maria Bello) litt unter enormen Stimmungsschwankungen, was sie unberechenbar machte. Erst als Jugendliche bemerkte Pippa, dass dies von den Pillen herrührte, die ihre Mutter regelmäßig nahm. Weil sie ihre Mutter nicht mehr ertragen konnte, kehrte Pippa ihr den Rücken und zog zu ihrer jungen Tante Trish (Robin Weigert) und ihrer Partnerin Kat (Julianne Moore). Kat brachte Pippa ein freies, wildes Leben bei, wie man es der älteren Pippa nicht zugetraut hätte. | |||||||||||
![]() Herb ist von der jungen Pippa (Blake Lively) hingerissen. | ||||||||||||
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Kritik: |
Süß, fast magisch ist die Stimmung von "Pippa Lee". In schönen Bildern werden die Gefühlslagen Pippas eingefangen. Gleich in doppelter Hinsicht ist "Pippa Lee" ein Coming-of-Age-Film, denn nicht nur die jugendliche Pippa macht eine punkige Jugendphase durch. Nein, auch die erwachsene, eigentlich schon gesetzte Pippa erlebt eine zweite Jugend.
![]() Pippas Mutter Suky (Maria Bello) hat gerade einen fröhlichen Moment. Die größten Enttäuschungen sind jedoch Winona Ryder ("Edward mit den Scherenhänden") und Keanu Reeves ("Matrix", "Speed"). Ryder scheint uninspiriert ihre verstörte Rolle aus "Durchgeknallt" zu wiederholen und sieht dabei ganz blass aus. Reeves hat außer kuriosen Ganzkörpertattoos nicht viel zu bieten. Er wirkt vollkommen lustlos und antistatisch: der romantische Funke ist bei Reeves nicht übergesprungen. Eine sehr schwache Leistung der beiden. Obwohl der Film insgesamt einen zauberhaften Charme versprüht – trotz Reeves –, mangelt es der Geschichte an Mut und Spannung. Überraschungen lassen sich keine finden, genauso wenig wie forsche Grenzüberschreitungen. Selbst während Pippas jugendlicher Rebellen- und Drogenzeit wirkt der Film ähnlich konventionell und perfekt-freundlich wie die ältere Pippa. Man sollte also nicht viel mehr als einen charmanten Frauenfilm von "Pippa Lee" erwarten. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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![]() Autorin und Regisseurin Rebecca Miller. |
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| Hintergrund: |
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![]() Auch mit dabei Winona Ryder und Julianne Moore. | ||||||||||||
| Originaltitel: | The Private Lives of Pippa Lee | |||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: Texte: |
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