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18.02.2010: |
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| Genre: | Sci-Fi-Western / Actiondrama |
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| Regie: | Albert Hughes & Allen Hughes | |||||||||||
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![]() Eli (Denzel Washington) zieht seit dreißig Jahren allein durch die staubige USA gen Westen. |
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| Inhalt: | Dreißig Jahre nach dem verheerenden dritten Weltkrieg ist die Erde nur noch ein staubtrockener, karger Planet. Die wenigen Überlebenden suchen nach dem wenigen Wasser und kämpfen darum. Einige haben sich zu Siedlungen organisiert, andere schlagen sich als räuberische Grüppchen durch. Selbst Kannibalismus ist nicht unüblich.
![]() Carnegie (Gary Oldman) will mehr als nur die eine Siedlung kontrollieren. Elis Weg führt ihn in eine Siedlung, deren Wasser von Carnegie (Gary Oldman) und seiner Bande kontrolliert wird. Carnegie sucht verzweifelt nach dem letzten Exemplar eines Buchs, mit dem er seine Herrschaft ausweiten will. Elis Fähigkeiten erkennend versucht Carnegie, Eli zu rekrutieren. Doch Eli will nur weiterziehen – zu einem sicheren Ort, den er selbst noch nicht kennt. Carnegie setzt die junge Solara (Mila Kunis) an, Eli zum Bleiben zu überreden, doch Eli verlässt die Stadt. Solara folgt ihm, so sehr Eli sie auch loswerden will. Als Carnegie erfährt, dass sich das letzte Exemplar in Elis Besitz befindet, verfolgt er die beiden, denn er will des Buches habhaft werden – ebenfalls um jeden Preis. | |||||||||||
![]() Solara (Mila Kunis) entzieht sich Carnegies Macht, indem sie Eli folgt. | ||||||||||||
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Kritik: |
"The Book of Eli" sticht durch seine Optik hervor. Karge Landschaft unter brennender Sonne haben die Gebrüder Hughes, Albert und Allen, mit gräulich-braunen Filtern eingefangen. Einige Sequenzen sind gänzlich monochrom. Gezielt nutzen die beiden Regisseure stilistische Mittel wie atemberaubende Slow-Motion, die nach Werbeclip aussieht, oder Schattenrissaufnahmen, die an vorfilmische Schattenspiele erinnern. Gerade die so schön ästhetisierende Zeitlupe langweilt jedoch später etwas. Anders verhält es sich mit der kurzen, aber heftigen Kampfszene, die unter der Brücke in Silhouette gefilmt wurde. Diese Optik hätten die Hughes Brothers gerne noch einmal mehr verwenden können.
![]() Ein verlassenes Städtchen im Mittleren Westen ist Kulisse wie in vielen Western. Ohne das Ende vorwegzunehmen muss ein besonderes Augenmerk auf jenem Buch liegen, welches Eli transportiert. "Das Schicksal der Welt liegt in seinen Händen", sagt die Teaserzeile zum Film. Der Erstlingsdrehbuchautor Gary Whitta hat es jedoch geschafft, viel mehr Fragen aufzuwerfen, als der Film beantwortet (s.u.). So schön und spannend der Film auch zu verfolgen ist, so riesig enttäuschend ist das Ende. Einige werden verwundert dreinschauen ob der Offenbarung am Ende. Doch lasst euch nicht täuschen! Diese Wendung am Ende ist nur auf den ersten Blick raffiniert. Schnell merkt man, dass sie nur billige Effekthascherei ist und das nicht zufriedenstellende Ende kaschieren soll. Am überraschendsten ist vielleicht noch die Musik. Es ist ja schön und gut, dass Denzel Washington eine gute Figur als Actionheld macht, gerade nach dem ziemlich hanebüchenen Film "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3". Selten waren mir Kampfszenen zu kurz, doch in "The Book of Eli" wünscht man sich vergeblich ein gutes Stück mehr Action (deswegen nicht die vollen Punkte). Gary Oldman ist außerdem nicht böse genug. Man wünscht ihn sich als Zorg aus "Das fünfte Element" zurück. Mila Kunis und Jennifer Beals ("Flashdance") spielen recht ordentlich, aber von deren ach so tiefen Mutter-Tochter-Beziehung spürt man überhaupt nichts. Stellenweise sieht Mila mehr wie ein Fotomodell aus denn wie das toughe Mädchen, welches man in so einem Umfeld erwartet. Die faszinierende Optik, die gelungenen, wenn auch zu kurzen Actionsequenzen und der fitte Hauptdarsteller machen also aus "The Book of Eli" noch lange keinen guten Film. Umso frustrierender, dass man das erst im allerletzten Moment des Filmes merkt. Sonst hätte man schon früher den Saal verlassen können. Aber die Verpackung ist bildschön, das lässt sich nicht leugnen. Also einfach den Saal kurz vor Ende verlassen und sich ein eigenes Ende ausdenken! ![]() Die blinde Claudia (Jennifer Beals) lässt sich von Carnegie herumstoßen. Vorsicht, Spoiler möglich! Hier eine kleine Liste meiner unbeantworteten Fragen: Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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![]() Eli trägt nicht nur den Rucksack mit sich herum, sondern auch scharfe Klingen. |
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| Hintergrund: |
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| Originaltitel: | The Book of Eli | |||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: Texte: |
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