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Evita

  
Das Leben der Präsidentengattin Eva Peròn und ihr tragisches Ende. In der Hauptrolle Madonna.

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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

09.01.1997
Evita

***** **** ***
** ***** ***
*** ***** 84%
  
Genre: Musicalverfilmung
     
Regie: Alan Parker
  
Inhalt: Evita: Che (Antonio Banderas)Buenos Aires, 1952. Evita ist tot und das ganze Land trauert um seine Heldin. Sogar ihr größter Kritiker Ché (Antonia Banderas, siehe Foto rechts) pilgert zum Regierungspalast um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Dabei läßt er ihr Leben Revue passieren.

Die in armen Verhältnissen lebende Eva Duarte (Madonna) beschließt im Alter von 15 Jahren, nicht mehr länger nur bürgerlich zu sein. Sie sucht sich einen Mann und geht einfach mit ihm nach Buenos Aires, doch kaum sind sie da, kehrt er zu seiner Frau zurück.

Sie kämpft sich ihren Weg mit zweifelhaften Jobs nach oben, bis sie als Radiomoderatorin eine kleine Berühmtheit ist. Auf einem Empfang lernt sie dann den Politiker Juan Peròn (Jonathan Pryce) kennen. Sie wickelt ihn um den Finger und bestreitet seinen Präsidentschafts-Wahlkampf mit. Schon bald nach der gewonnenen Wahl heiraten die beiden. Als First Lady nutzt sie die Machtstellung ihres Mannes, um dem argentinischen Volk zu helfen und gründet unter anderem eine erfolgreiche Stiftung (Foto unten: Evita verteilt Bälle an Kinder).

  

Evita: Madonna

Kritik: Der Film reizt die Idee des Musicals bis zum letzten aus. Bis auf eine kleine Rede von Madonna wird ausschließlich gesungen. Das Original-Musical ist von Andrew Lloyd Webber, wer also seine Musik nicht mag, sollte sich diesen Film nicht ansehen. Natürlich ist der Film nicht synchronisiert, statt dessen gibt es ihn wahlweise mit Untertiteln.

Aber diese Musicalverfilmung ist auch sehr bemerkenswert, da komplett auf die Musical-typischen Tanz-Szenen verzichtet wird, die in einem politischen Film auch fehl am Platze wären.

Evita: MadonnaMadonna (siehe Foto rechts) hat lange kämpfen müssen, um diese Rolle zu bekommen. Ganz Argentinien war im Zwiespalt, ob diese freizügige Pop-Sängerin in der Lage ist, die Heldin Argentiniens zu verkörpern. Allerdings paßt Madonna exzellent, da sie nicht nur eine ähnliche Vorgeschichte wie Evita hat, sondern ihr (wie sie hier geschminkt ist) sehr ähnlich sieht. Verdient bekam sie als beste Hauptdarstellerin einen Golden Globe.

Jonathan Pryce wirkt den ganzen Film sehr kühl und agiert nur im Hintergrund. Schauspielerisch und musikalisch ist Madonna ihm haushoch überlegen. Sogar der Kritiker Ché (Antonio Banderas), wird von Evita betört. In einem gemeinsamen Tanz gipfelt der Zwiespalt zwischen Befürwortern von Evitas Arbeit und den Kritikern.

"Evita" ist endlich mal wieder ein gelunges Film-Musical mit Hintergrund.

   

Dieser Film wurde bewertet von:
hope(89%),
BEN(77%),
RS(85%)

Texte:
hope
  
  
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